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Tinus Klauser

Mit 15 im Kinderzimmer angefangen und wenige Jahre später bereits mitten in der Creator Economy gelandet:Tinus Klauser hat sich vor allem mit TikTok, faceless…

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Mit 15 im Kinderzimmer angefangen und wenige Jahre später bereits mitten in der Creator Economy gelandet:Tinus Klauser hat sich vor allem mit TikTok, faceless Content und der Monetarisierung von Kurzvideos einen Namen gemacht. Auf seiner eigenen Website beschreibt er seinen Weg ziemlich offen und gibt an, inzwischen mehr als eine Million Euro Umsatz aufgebaut zu haben. Diese Zahl stammt natürlich von ihm selbst.

Eines seiner wichtigsten Projekte ist Viral Vision. Die Community entstand rund um das Thema TikTok Automation und richtet sich vor allem an Menschen, die Reichweite auf TikTok aufbauen und monetarisieren möchten, ohne unbedingt selbst vor der Kamera zu stehen. Dazu gehören Strategien für virale Kurzvideos, Content Erstellung, Monetarisierung und der Austausch innerhalb der Community. Genau mit Viral Vision ist Tinus auch auf Business Lernen vertreten.

Spannend finde ich bei Tinus vor allem, wie schnell sich sein Weg danach weiterentwickelt hat. Mit 18 begann er bei der amerikanischen Creator Plattform Whop zu arbeiten und half anschließend dabei, den deutschen Markt aufzubauen. In dieser Zeit beschäftigte er sich nicht mehr nur mit seinem eigenen TikTok Business, sondern bekam einen deutlich größeren Einblick in Communities, Creator Produkte und digitale Geschäftsmodelle. Inzwischen hat er Whop wieder verlassen und konzentriert sich auf seine eigenen Projekte.

Dabei bleibt Social Media weiterhin der rote Faden. Neben TikTok hat Tinus auch YouTube stark ausgebaut. ScaleRetain führt ihn beispielsweise als Kunden, der seinen Kanal innerhalb von elf Monaten auf 10.000 Abonnenten gebracht hat. Die dort genannten Umsatzangaben sind eine Case Study des Dienstleisters und entsprechend nicht unabhängig geprüft.

Mittlerweile geht es bei Tinus außerdem um Clipping und Content Rewards. Dabei werden längere Videos oder bestehende Inhalte in kurze Clips verwandelt und auf Social Media verbreitet. Über Whop betreibt er beispielsweise eine eigene Kampagne, bei der Nutzer für Views auf veröffentlichte Tinus Clips vergütet werden können. Damit bewegt er sich ziemlich genau in dem Bereich, der sich in den vergangenen Jahren immer stärker entwickelt hat: Creator bauen nicht nur selbst Reichweite auf, sondern lassen ihre Inhalte von einer ganzen Community weiterverbreiten.

Was Tinus für mich interessant macht, ist weniger irgendein einzelner TikTok Trick, sondern wie früh er angefangen hat, Aufmerksamkeit als Geschäftsmodell zu verstehen. Erst mit eigenen faceless Accounts, später mit Viral Vision, dann bei Whop und inzwischen wieder mit eigenen Projekten. Seine Vermarktung arbeitet natürlich ebenfalls mit großen Umsatz und Einkommenszahlen, die man nicht einfach auf sich selbst übertragen sollte. Gleichzeitig hat er sich in sehr kurzer Zeit ziemlich tief in die Themen Creator Economy, Communities und Social Media Monetarisierung eingearbeitet.