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Software

GetResponse Erfahrungen

Anbieter: GetResponse | Aktualisiert am

Logo von GetResponse
Erfahrungsbericht zu GetResponse

GetResponse

GetResponse bündelt mehrere Marketingaufgaben. Ich ordne ein, wann diese Kombination hilft und wann eine schlankere Lösung besser zu deinem Vorhaben passt.

  • E-Mail-Marketing und Autoresponder
  • Landingpages und Anmeldeformulare
  • Automationen für Folgeschritte
  • Webinare als weiterer Baustein

GetResponse ist für mich vor allem eine Frage der Arbeitsweise: Möchtest du E-Mails, Anmeldeseiten und weitere Marketingaufgaben möglichst nah beieinander organisieren? Dann ist der Ansatz interessant. Hast du diese Bereiche bereits sinnvoll verteilt, ist ein zusätzliches Komplettpaket nicht automatisch ein Fortschritt.

Ich würde GetResponse deshalb nicht nur nach der Qualität einzelner Newsletter-Vorlagen auswählen. Wichtiger ist, welchen Weg ein Interessent durch dein Angebot nimmt und welche Werkzeuge dafür wirklich nötig sind. Dieser Blick verhindert, dass du für Möglichkeiten bezahlst, die auf deiner Aufgabenliste gut aussehen, im Alltag aber ungenutzt bleiben.

Welche Aufgaben GetResponse abdeckt

Die deutsche Herstellerseite von GetResponse nennt E-Mail-Marketing, Autoresponder und Marketing-Automation sowie Landingpages, Formulare und Webinare. Hinzu kommen Angebote rund um Onlinekurse und kostenpflichtige Newsletter. Das ist eine breite Aufstellung; Umfang und Grenzen des jeweiligen Tarifs gehören vor einer Buchung auf deine Prüfliste.

Der mögliche Vorteil liegt in zusammenhängenden Abläufen. Eine Anmeldung ist nicht das Ende einer Landingpage, sondern der Anfang einer Beziehung. Eine hilfreiche erste Nachricht, ein sinnvoller nächster Inhalt und ein klarer Ansprechpartner sind für mich wichtiger als ein besonders aufwendiges Layout.

So würde ich den Einsatz planen

Mit einem klaren Einstieg beginnen

Ein guter Ausgangspunkt ist ein einzelnes Freebie zu einem konkreten Problem. Die Landingpage erklärt, was du verschickst. Die erste Nachricht liefert es aus. Danach folgen Inhalte, die genau an diese Frage anschließen. Wie du daraus eine sinnvolle Strecke machst, beschreibe ich im Beitrag E-Mail-Funnel erstellen.

Mir ist dabei wichtig, dass jede Nachricht für sich einen verständlichen Zweck hat. Drei nützliche E-Mails sind besser als eine lange Folge, die nur immer wieder denselben Kaufaufruf enthält. Das Werkzeug kann den Ablauf unterstützen; die Auswahl der Inhalte bleibt deine Aufgabe.

Webinare nur mit einer konkreten Rolle ergänzen

Die Kombination mit Webinaren ist interessant, wenn dein Angebot Erklärung benötigt. Beispielsweise kann eine Veranstaltung die Fragen aufgreifen, die nach einem Leitfaden offenbleiben. Ich würde vorher festlegen, was Teilnehmer am Ende besser verstehen sollen und was sie anschließend tun können.

Ein Webinar nur anzubieten, weil die Plattform es ermöglicht, überzeugt mich dagegen nicht. Du brauchst eine passende Einladung, einen brauchbaren Vortrag und eine erreichbare Möglichkeit für Rückfragen. Technische Bündelung spart dir diese Vorbereitung nicht.

Was mir an einer breiten Plattform gefällt

Für mich kann es angenehm sein, wenn mehrere Schritte derselben Kampagne innerhalb eines Systems liegen. Du musst die Logik dann nicht ständig zwischen unterschiedlichen Oberflächen übersetzen. Besonders beim Aufbau eines neuen Projekts ist diese Übersicht ein nachvollziehbarer Auswahlgrund.

Ich würde aber zuerst prüfen, ob die enthaltenen Bausteine zu deinem tatsächlichen Vorhaben passen. Wer schon eine gute Website und einen funktionierenden Mitgliederbereich hat, braucht möglicherweise vor allem zuverlässige E-Mail-Abläufe. In diesem Fall lohnt der gezielte Vergleich mit dem KlickTipp-Bericht, statt ein bestehendes System vorschnell abzulösen.

Wo du genauer hinschauen solltest

Eine breite Plattform bedeutet auch mehr Entscheidungen. Welche Daten gehören wohin? Welche Nachrichten laufen zeitgesteuert, welche aufgrund einer Handlung? Und wer kontrolliert Änderungen? Ich würde diese Fragen vor dem Import größerer Listen beantworten. Eine unklare Struktur wird durch zusätzliche Funktionen selten übersichtlicher.

Beim Testen zählt für mich der gesamte Ablauf. Öffne die Anmeldeseite auf dem Handy, verwende eine eigene Testadresse, kontrolliere die tatsächlich empfangenen Nachrichten und melde dich wieder ab. Erst danach würde ich Anzeigen auf die Seite schicken. Ein hübscher Entwurf im Editor sagt wenig darüber aus, ob der Weg für Besucher verständlich ist.

Auch ein Kostenvergleich braucht konkrete Annahmen: erwartete Kontaktzahl, benötigte Automationen und zusätzliche Aufgaben wie Webinare. Ich nenne deshalb keinen pauschalen Sieger nach Preis. Entscheidend ist der passende aktuelle Tarif für deinen tatsächlichen Bedarf, einschließlich möglicher Grenzen einzelner Funktionen.

Für wen ich GetResponse prüfen würde

Der Ansatz passt für mich zu Selbstständigen und kleinen Teams, die mehrere zusammengehörige Marketingaufgaben aufbauen möchten. Wenn du zusätzlich einen Kurs planst, solltest du zuerst das digitale Produkt entwickeln und anschließend die benötigte Technik bestimmen. Als Gegenperspektive auf die Kursbereitstellung lohnt der Bericht über Coachy.

Mein Fazit: GetResponse ist vor allem wegen der Kombination seiner Bereiche interessant. Ich würde es mit einem echten Beispielprojekt prüfen und dabei auch bewusst festhalten, welche Funktionen ich nicht brauche. Die richtige Lösung ist diejenige, mit der du eine verständliche Kommunikation dauerhaft pflegen kannst.

Ben Willer
Geschrieben von

Ben Willer

Ich bin Ben Willer, Softwareunternehmer und Gründer von Business Lernen. Seit Ende 2023 teile ich hier meine Erfahrungen mit Coachings, Kursen und digitalen Tools. Seit 2023 arbeite ich mit Coaches und Beratern an Marketing, Vertrieb, Kundenbetreuung und digitalen Prozessen.

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Stärken, Grenzen und Zielgruppe findest du im Fazit. Für diesen Bericht liegt keine gesonderte numerische Bewertung vor.

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