Während andere in seinem Alter gerade erst ins Berufsleben gestartet sind, hatte Fynn Diroll schon die ersten eigenen Instagram Seiten aufgebaut. Nach eigener Darstellung begann er bereits mit 16 Jahren damit, sich intensiver mit Online Marketing zu beschäftigen. Aus ersten Social Media Projekten entwickelte sich mit der Zeit ein eigenes Business rund um Affiliate Marketing und digitale Kundengewinnung.
Ganz geradlinig verlief dieser Weg allerdings nicht. Nach der Schule startete Fynn zunächst eine Ausbildung, merkte aber relativ schnell, dass er sich langfristig etwas anderes vorstellen konnte. Bei der Suche nach Möglichkeiten, online Geld zu verdienen, probierte er verschiedene Modelle aus und investierte nach eigener Erzählung zunächst sogar Geld in ein Coaching, das ihm wenig brachte. Erst später landete er beim Affiliate Marketing und begann, digitale Produkte über Social Media zu vermitteln.
Eine wichtige Rolle spielte dabei von Anfang an Instagram. Fynn baute Themenseiten in Bereichen wie Lifestyle, Unterhaltung und Beziehungen auf und gibt an, damit zeitweise mehr als 270.000 Follower erreicht zu haben. Aus diesen Erfahrungen entstand später die Instademy, in der er zeigte, wie sich Instagram Accounts aufbauen und für Affiliate Marketing nutzen lassen.
Was ich bei Fynn interessant finde, ist, dass sich sein Geschäftsmodell seitdem immer wieder verändert hat. Der Grundgedanke ist aber ziemlich ähnlich geblieben: Man muss nicht zwingend ein eigenes Produkt entwickeln oder selbst zum Influencer werden, um über das Internet etwas aufzubauen. Gerade anonyme beziehungsweise sogenannte Faceless Accounts spielen deshalb in seinen Strategien eine größere Rolle. Dabei werden Inhalte zu einem bestimmten Thema veröffentlicht und anschließend passende digitale Produkte über Affiliate Links vermittelt.
Aktuell vermarktet Fynn diesen Ansatz vor allem unter dem Namen Rainmaker. Das System richtet sich insbesondere an Berufstätige und Einsteiger, die sich nebenbei ein digitales Geschäftsmodell aufbauen möchten. Eigene Produkte oder ein klassischer Onlineshop sollen dafür nicht notwendig sein. Rund um Rainmaker betreibt Fynn mittlerweile auch eine eigene Community.
Auf seiner persönlichen Website bezeichnet sich Fynn heute als Unternehmer und Marketer und spricht von knapp zwei Millionen Euro Umsatz mit seinem Online Business. Solche Umsatz und Teilnehmerzahlen stammen von ihm beziehungsweise seinen eigenen Verkaufsseiten und sollten deshalb auch als Eigenangaben betrachtet werden. Gerade bei konkreten Einkommensbeispielen würde ich sowieso nicht davon ausgehen, dass sich diese automatisch auf andere übertragen lassen.
Spannender finde ich seine Entwicklung dahinter. Aus einem Jugendlichen, der zunächst Instagram Themenseiten aufgebaut hat, ist innerhalb weniger Jahre ein Unternehmer mit eigenen Trainings, Communities und Marketing Systemen geworden. Social Media, Affiliate Marketing und möglichst einfache digitale Geschäftsmodelle ziehen sich dabei bis heute wie ein roter Faden durch seine Arbeit.
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