Der Name Webpirat passt eigentlich ziemlich gut zu Onay Osman. Statt sich als klassischer Business Coach in den Mittelpunkt zu stellen, hat er über die Jahre rund um Webpirat eine eigene Welt aus Blog, Tools, Kursen und digitalen Produkten aufgebaut. Onay selbst bezeichnet sich als Gründer und kreativen Kopf hinter Webpirat.de.
Seine Anfänge liegen dabei sogar noch vor der großen Online Marketing Welle. Bereits seit 2003 beschäftigt sich Onay mit Grafikdesign. Mit der Zeit verlagerte sich sein Schwerpunkt immer stärker auf Webdesign und Online Marketing. Neben Webpirat betreibt er auch die Internetagentur Komomedia und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Angebote und ihre Sichtbarkeit im Internet auszubauen.
Bei Webpirat dreht sich heute ziemlich viel um Affiliate Marketing, SEO, Webseiten, Traffic und digitale Produkte. Wer sich durch seinen Blog klickt, findet neben klassischen Anleitungen auch persönliche Beiträge, Case Studies und Einblicke in eigene Projekte. Gerade Affiliate Marketing spielt bei Onay eine große Rolle. Gleichzeitig merkt man, dass er stark aus der technischen Ecke kommt und gerne Systeme baut, die Arbeit vereinfachen oder automatisieren. Ein Beispiel dafür ist ein eigenes Blog Automation Tool, das er mit Make.com umgesetzt und anschließend ausführlich auf Webpirat dokumentiert hat.
Was ich bei Webpirat ganz interessant finde, ist die etwas andere Herangehensweise an Wissen. Onay vertritt ziemlich offen die Meinung, dass man nicht für jede grundlegende Information direkt einen teuren Onlinekurs kaufen muss. Passend dazu gibt es eine kostenlose Webpirat Membership mit Kursen, E Books, Anleitungen, PLR Produkten, Tools und verschiedenen Ressourcen für Selbstständige, Unternehmer und Affiliates.
Natürlich entwickelt Onay daneben auch eigene kommerzielle Produkte. Dazu gehört beispielsweise Click Magnet 2.0, bei dem es um kostenlosen Traffic, Content und verschiedene Möglichkeiten zur Besuchergewinnung geht. Besonders spannend ist aktuell aber die Launchkiste. Statt den Teilnehmern nur zu erklären, wie sie digitale Produkte erstellen, liefert das System bereits vorbereitete Produkte, Verkaufsfunnels und entsprechende Nutzungsrechte. Nutzer können diese entweder selbst als Vendor vermarkten oder als Affiliate einsetzen.
Genau mit der Launchkiste ist Webpirat auch auf Business Lernen vertreten. Ich finde, das Produkt passt ziemlich gut zu Onays bisheriger Entwicklung. Er kommt ursprünglich aus Webdesign und Online Marketing, beschäftigt sich seit Jahren mit Affiliate Webseiten und Automatisierungen und versucht inzwischen immer stärker, komplette Systeme bereitzustellen, statt nur Theorie zu vermitteln.
Was Webpirat für mich von vielen typischen Anbietern unterscheidet, ist deshalb vor allem diese Mischung aus Marketer, Blogger und Technikmensch. Bei Onay wirkt es weniger so, als würde sich alles um die Person hinter der Marke drehen. Im Mittelpunkt stehen eher Webseiten, Systeme, Tools und die Frage, wie man sich damit ein digitales Business aufbauen kann. Und genau deshalb funktioniert der Name Webpirat wahrscheinlich auch besser als eine klassische Personal Brand unter seinem eigenen Namen.