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Online Marketing

Instademy Erfahrungen

Anbieter: Fynn Diroll | Aktualisiert am

Produktabbildung zu Instademy
Erfahrungsbericht zu Instademy

Instademy

Instademy verbindet Instagram und Affiliate-Marketing. Ich ordne den Smartphone-Ansatz, die Idee ohne eigene Kamerapräsenz und die Grenzen der alten Versprechen ein.

  • Klarer Schwerpunkt auf Instagram und Affiliate-Marketing
  • Smartphone als Ausgangspunkt der damaligen Kursidee
  • Themenseiten ohne eigene Kamerapräsenz beschrieben
  • Vier Module mit schrittweisem Aufbau laut Original

Ein Online-Business mit dem Smartphone aufbauen und dafür nicht ständig selbst vor der Kamera stehen: Diese Idee war der Aufhänger meines ursprünglichen Instademy-Berichts. Ich kann gut nachvollziehen, warum sie anspricht. Viele möchten ein eigenes Projekt starten, ohne direkt eine persönliche Marke mit täglichen Videos aufzubauen.

Bei Instademy von Fynn Diroll geht es laut der damaligen Beschreibung um Instagram und Affiliate-Marketing. Für Business Lernen ordne ich den ursprünglichen Bericht neu ein. Die Quelle stammt aus Oktober 2021 und wurde zuletzt im Mai 2023 geändert. Sie enthält keine nachvollziehbare Dokumentation eigener Einnahmen aus dem Kurs. Meine Einschätzung bezieht sich auf den Kursansatz und dessen Anforderungen.

Was Instademy vermitteln soll

Die damalige Kursidee ist einfach erklärt: Du baust ein thematisch ausgerichtetes Instagram-Profil auf und empfiehlst dazu passende fremde Produkte oder Dienstleistungen. Wenn eine entsprechend vergütete Vermittlung über deinen Affiliate-Link zustande kommt, erhältst du eine Provision. Der Kurs wurde in der Quelle als Schritt-für-Schritt-Anleitung mit vier Modulen beschrieben.

Spannend fand ich dabei die Ausrichtung auf Menschen, die nicht selbst als klassische Influencer auftreten möchten. Ein Thema kann im Mittelpunkt stehen, ohne dass jeder Beitrag dein Gesicht zeigen muss. Das bedeutet für mich aber nicht, dass man auf ein erkennbares Profil und Vertrauen verzichten kann. Auch bei einer Themenseite sollte verständlich sein, warum die Empfehlungen relevant sind.

Falls Affiliate-Marketing für dich noch neu ist, lies ergänzend meinen Leitfaden Affiliate-Marketing starten. Dort erkläre ich die Grundlagen unabhängig von einem einzelnen Kurs oder einer Plattform.

Was ich an dem Smartphone-Ansatz gut finde

Die niedrige technische Einstiegshürde ist für mich der überzeugendste Punkt. Wer bereits mit Instagram vertraut ist, muss nicht zuerst ein umfangreiches technisches Projekt aufsetzen, um sich mit Themen, Inhalten und Empfehlungen zu beschäftigen. Dadurch wird aus der Idee eher eine konkrete Aufgabe.

Auch die Konzentration auf einen Kanal kann sinnvoll sein. Du lernst zunächst, eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen, statt gleichzeitig eine Website, mehrere soziale Netzwerke und einen kompletten Verkaufsprozess aufzubauen. Ob die damals beschriebenen Arbeitsschritte heute noch genauso funktionieren, müsste allerdings anhand der aktuellen Kursfassung geprüft werden.

Die Formulierung „nur mit dem Smartphone“ würde ich nicht zum alleinigen Kaufargument machen. Wichtiger ist für mich, ob du die Schritte verstehst, konsequent umsetzen kannst und daraus eigene Entscheidungen ableitest. Ein vertrautes Gerät erleichtert den Start, ersetzt aber weder Themenrecherche noch die Arbeit an verständlichen Inhalten.

Wenige Follower: Chance oder falsche Erwartung?

Im alten Bericht spielt die Möglichkeit von Einnahmen mit einer kleinen Reichweite eine große Rolle. Grundsätzlich finde ich es richtig, nicht allein auf eine große Followerzahl zu schauen. Für eine Empfehlung ist relevant, ob Menschen am konkreten Thema interessiert sind. Eine große, unpassende Reichweite hilft dabei wenig.

Daraus lässt sich jedoch keine feste Zahl ableiten, ab der du sicher Verkäufe erzielst. Die früher genannten Umsatzspannen nach wenigen Wochen übernehme ich nicht als realistische Erwartung für jeden Einsteiger. In der veröffentlichten Quelle fehlen dafür überprüfbare Ausgangsbedingungen und Ergebnisdaten.

  • Thema: Kannst du dauerhaft hilfreiche Inhalte dazu erstellen?
  • Empfehlung: Passt das Produkt tatsächlich zu den Interessen deiner Besucher?
  • Vertrauen: Erklärst du nachvollziehbar, warum du etwas empfiehlst?
  • Ausdauer: Bist du bereit, Inhalte und Ansprache nach Rückmeldungen zu überarbeiten?

Diese Fragen entscheiden für mich stärker über die Qualität eines Projekts als ein möglichst spektakulärer erster Monatsumsatz in der Werbung.

Für wen ich Instademy interessant finde

Der beschriebene Kursansatz passt zu Einsteigern, die Instagram mögen, ein klares Thema bearbeiten wollen und nicht unbedingt selbst vor der Kamera stehen möchten. Du solltest allerdings Lust auf regelmäßige Inhalte und die Auseinandersetzung mit deiner Zielgruppe haben. Ohne diese Bereitschaft bleibt auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung liegen.

Weniger passend finde ich die Idee, wenn du ein Einkommen ohne laufende Arbeit erwartest oder möglichst unabhängig von einer einzelnen Plattform sein möchtest. Für die zweite Frage kann eine eigene E-Mail-Liste später eine Ergänzung sein. Wie du so einen nächsten Schritt planst, beschreibe ich im Ratgeber E-Mail-Funnel erstellen. Das ist meine allgemeine Ergänzung, kein bestätigter Inhalt der Instademy.

Was ich vor einem Kauf prüfen würde

Der ursprüngliche Artikel nennt einen damaligen Aktionspreis. Ich übernehme ihn nicht als heutiges Angebot. Für eine aktuelle Entscheidung würde ich den Gesamtpreis, den Zugangsumfang, den Stand der Instagram-Anleitungen und die Möglichkeiten für Fragen prüfen. Gerade bei einem plattformbezogenen Kurs ist der Bezug zur aktuellen Bedienung wichtig.

Wenn dich eher das allgemeine Affiliate-Modell mit höherpreisigen Angeboten interessiert, kannst du zusätzlich meine Einordnung zu High Paid Affiliate 2.0 lesen. Die Schwerpunkte sind unterschiedlich; ein höheres Provisionsversprechen macht einen Kurs nicht automatisch passender.

Mein Fazit zu Instademy

Mir gefällt an der damaligen Instademy-Idee der konkrete, überschaubare Einstieg: ein Kanal, ein Thema und eine nachvollziehbare Monetarisierungsform. Ich würde den Kurs aber an seinen erklärten Arbeitsschritten messen und nicht an der Vorstellung, mit wenigen Followern sofort ein verlässliches Einkommen zu erzielen. Wenn du Instagram als ernsthaftes Inhaltsprojekt angehen möchtest, ist das die sinnvollere Erwartung.

Quellstand: Grundlage ist der ursprüngliche Expertview-Bericht zu Instademy, veröffentlicht am 9. Oktober 2021 und zuletzt geändert am 26. Mai 2023. Für Business Lernen redaktionell überarbeitet; kein neuer Kursdurchlauf oder Nachweis persönlicher Einnahmen.

Ben Willer
Geschrieben von

Ben Willer

Ich bin Ben Willer, Softwareunternehmer und Gründer von Business Lernen. Seit Ende 2023 teile ich hier meine Erfahrungen mit Coachings, Kursen und digitalen Tools. Seit 2023 arbeite ich mit Coaches und Beratern an Marketing, Vertrieb, Kundenbetreuung und digitalen Prozessen.

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Stärken, Grenzen und Zielgruppe findest du im Fazit. Für diesen Bericht liegt keine gesonderte numerische Bewertung vor.

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